Hi,

ich bin Linda

Seit 2017 arbeite ich als Psychologische Beraterin, zunächst ehrenamtlich für den Arbeitskreis Downsyndrom Bielefeld e.V. und seit Januar 2020 in meiner eigenen Praxis. 

Während meines Studiums habe ich fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten der methodenübergreifenden psychologischen Beratung und des systemischen Personal Coachings erhalten. Außerdem bin ich ausgebildeter Mentalcoach. In meiner eigenen Praxis habe ich mich auf das Coaching für Frauen in der Rushhour des Lebens und auf Autogenes Training spezialisiert.

Wie es zu meiner Spezialisierung kam:

Mein Leben davor

Ich komme aus einer kleinen Stadt in Ostwestfalen und habe fünfzehn Jahre lang als Bilanzbuchhalterin in einem Industriebetrieb gearbeitet. Mit dreißig habe ich meinen damaligen Mann kennengelernt. Wir haben schnell geheiratet, ein Haus gekauft und wollten dann ein Baby bekommen. Doch das sollte das erste Mal für uns sein, dass etwas nicht ganz so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben...



Probleme treten auf

Nach Absetzen der Pille und mit dem folgenden Durcheinander der Hormone ging es mir überhaupt nicht gut, und ich wurde auch nicht schwanger. Nach einem Jahr erfolgloser Versucherei erhielt ich die Diagnose: keine Eizellreserve mehr. Ich konnte es nicht fassen.


Ich bekam zunächst Hormone in Tablettenform, die dann tatsächlich zu einer Schwangerschaft führten. Schnell stellte sich aber heraus, dass es eine Eileiterschwangerschaft war. Ich wurde operiert und musste mich von dem sicher geglaubten Kind verabschieden. 


Es dauerte, bis sich mein Körper wieder fing und in einen regelmäßigen Zyklus zurückfand. Die anschließende extrem belastende Behandlung in der Kinderwunschklinik führte letztendlich aber doch zur Erfüllung meines größten Wunsches: ich wurde mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung schwanger. 

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Die Schwangerschaft verlief unkompliziert, alles sah bestens aus. Wir ließen keine chromosomalen Untersuchungen machen, daher traf uns die erste Verdachtsdiagnose nach der Entbindung wie ein Schock: Verdacht auf Trisomie 21.


Ein behindertes Kind? Mein Kind? Das trifft doch sonst nur die anderen! Ich konnte es nicht fassen. Die Zeit mit meinem Neugeborenen, die ich mir so märchenhaft vorgestellt hatte, mutierte zum Alptraum. Hinzu kam noch eine ausgewachsene Wochenbettdepression, mit der ich erst recht nicht gerechnet hatte. Es kam mir vor wie in einem schlechten Film.

Diagnose Downsyndrom

Nach fünf Wochen kam der Tiefpunkt der gesicherten Diagnose: unser Sohn hat das Downsyndrom. Ich wollte nur noch weg, wollte die Zeit zurückdrehen und alles ungeschehen machen. Aber es gab kein Entkommen. Ich war mir zu diesem Zeitpunkt sicher: "Das ist zu schlimm. Ich werde nie wieder lachen."


Mit der Zeit fand ich Stück für Stück in meine neue Rolle als Mutter hinein. Ich funktionierte und nahm mein Schicksal an, aber ich existierte fast nur noch für meinen Sohn und seine Bedürfnisse. An zweiter Stelle kam mein Mann, der auch mal wieder ausgehen und Spaß haben wollte.


Dann der Haushalt. Dann die Rückbildung. Dann der bevorstehende Wiedereinstieg in meinen Beruf. Mir wurde alles zu viel. Und ich hatte den Eindruck, dass alle anderen Mütter um mich herum das alles ohne Probleme hinkriegen, nur ich war der Versager, der sich nachts in den Schlaf heulte.

Der Weg aus der Krise

Irgendwann wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen kann. Ich war 35 Jahre alt, so konnte der Rest meines Lebens einfach nicht aussehen. Ich begann mit Autogenem Training. Ich ging wieder raus in die Natur und machte lange Spaziergänge mit dem Kleinen. Ich achtete wieder besser auf meine Ernährung. 


Dann begann mein Prozess der persönlichen Weiterentwicklung. Ich erkannte, wie ich mit der Diagnose meines Kindes umgehen kann, indem mir bewusst wurde, dass wir selbst mit unseren Bewertungen unsere Realität erschaffen. Ich fand zu einer für mich zugänglichen Form der modernen Spiritualität und verstand die Wirkung von Energien. Ich entwickelte eine regelmäßige Morgenroutine, in der es nur Zeit für mich gab.


Und auf einmal hatte ich ein eigenes Leben zurück. Eins, das ich selbst gestalten konnte, das mich glücklich machte. Und nicht nur das: auch alle anderen um mich herum waren plötzlich auch glücklicher. Der Alltag mit all seinen Verpflichtungen fiel mir plötzlich leicht.


Ich brannte für die Mission, diese Erfahrung mit anderen zu teilen. Ich kündigte meinen alten Job und absolvierte ein Fernstudium zum Psychologischen Berater, die Weiterbildung zum Mentalcoach machte ich direkt hinterher.


Und seit 2017 arbeite ich in meinem Traumberuf als Psychologische Beraterin, zunächst ehrenamtlich für den Arbeitskreis Downsyndrom Bielefeld, und seit Januar 2020 selbständig mit eigener Praxis.

Meine Mission

Die Erkenntnis der Selbstwirksamkeit, die ich an diesem Wendepunkt in meinem Leben erhalten habe, will ich unbedingt an andere weitergeben. Ich weiß, dass es viele Frauen gibt, die mit den Themen unerfüllter Kinderwunsch, Hormonchaos, Fehlgeburten und Diagnosen für sich oder für ihre Kinder konfrontiert sind. Sehr viele Frauen haben sich das Leben mit Kindern ganz anders vorgestellt, als es letztendlich ist, und haben Probleme in die neue Rolle herein zu finden. Ganz davon ab, dass die Rolle als Mutter nur eine der vielen Rollen ist, die die Frauen so gut wie möglich erfüllen wollen oder müssen. 


Das führt zu einer grundsätzlichen Belastung im Alltag, die die Frauen schnell ausbrennen lässt. Viele denken, dass sie damit alleine sind, weil sie um sich herum nur die vermeintlich perfekten Mütter sehen, die alles total easy unter einen Hut bekommen. Ich möchte dabei helfen, dass das Leben dieser Frauen wieder leichter wird, dass sie wieder gelassen, erfolgreich, stabil und glücklich sein können.


All diese Empfindungen sind bereits da, sie sind immer in uns. Glücklich sein ist eine aktive Entscheidung, die wir jederzeit für uns treffen können. Dafür brenne ich, und ich habe mir die Tools angeeignet, um diese Nachricht in die Welt zu bringen. Ich möchte diesen Frauen vermitteln, was ich erfahren habe:


Alles ist in Dir!